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Herzlich Willkommen

In meinem Studio

Hier findest du nähere Informationen über das Linoldrucken, mein Studio und mich.

Viel Spaß beim Schmöckern!

Von der Idee zum fertigen Linoldruck

Hast du dich schon gefragt, wie meine Linoldrucke entstehen? Es sind viele Arbeitsschritte nötig, bis ich das gewünschte Ergebnis in Händen halte. Hier ein kleiner Einblick in meinen Prozess.

1. Inspiraration

Meine größte Inspiration ist die Natur in all ihren Formen und Facetten. Ich liebe es, die Struktur einzelner Blätter zu studieren, Vögel und Insekten bis ins Detail zu beobachten und Bücher von Flora und Fauna durchzublättern. Ein Waldspaziergang kann bei mir so schon mal etliche Stunden in Anspruch nehmen. Oft sind es aber auch die simplen Momente: ein Sonnenaufgang, eine klare Sternennacht oder das Rauschen des Meeres.

2. Design

Habe ich mir ein Motiv überlegt, setze ich mich an mein iPad oder zeichne planlos drauf los. Ich liebe es, Stück für Stück ein kleines Kunstwerk zu kreieren und die Möglichkeiten der digitalen Illustration voll auszukosten. Meistens lasse ich das Ergebnis ein paar Tage liegen, bevor ich wieder weiter mache. Durch den frischen, neuen Blick kommen wieder Ideen, wie ich das fertige Design noch optimieren kann.

3. Übertragen

Im nächsten Schritt wird das Design auf die Platte übertragen. Es gibt viele Arten der Übertragung, für mich ist es aber am einfachsten, das Motiv per Tintenstrahldrucker auszudrucken und per Falzbein mit genügend Druck durchzudrucken. Dadurch entsteht ein gespiegeltes Abbild auf der Gummiplatte. Man kann natürlich auch direkt auf die Platte zeichnen.

4. Schnitzen

Bevor ich starte, schärfe ich mein Linol-Schnitzwerkzeug. Danach beginne ich meist mit den kleinen Details und arbeite mich zu den groben Außenkanten vor. Dazu verwende ich immer Werkzeug in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Profilen. Am Schluss wird noch alles gesäubert, d.h. potenzielle Störfelder werden noch bereinigt.

5. Einfärben

Ich säubere meinen Arbeitsplatz, schneide oder reisse ggf. Papier in die richtige Größe, bereite Farben und Hilfsmittel vor und beginne, die Farbe auszuwalzen. Ist sie schön gleichmäßig am Glas verteilt, walze ich sie auf der geschnitzten Linolplatte aus und sehe zum ersten Mal, wie sich das Motiv heraushebt – ein magischer Moment!

6. Drucken

Ich platziere das Motiv und lege vorsichtig das Papier darüber. Dann geht es entweder durch meine Druckerpresse oder – wenn es sich um ein kleines Motiv, Stoff- oder Holzdruck handelt – unter meinen Baren und wird händisch gedruckt. Sind sehr feine Details im Motiv, verwende ich auch gerne zusätzlich einen alten Holzlöffel, um dort Druck auszuüben.

7. Trocknen

Nach meinem Druckvorgang lege oder hänge ich die fertigen Linoldrucke in meiner Wohnung auf. Bei komplexen Motiven oder bei neuen verwendeten Materialien kann es zu vielen Fehldrucken kommen, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Das Trocknen variiert je nach Farbe, Temperatur und Feuchtigkeit und dauert circa 1–3 Tage.

8. Signieren

Nach vielen, vielen Stunden folgt nun der letzte Schritt in der Herstellung: Die fertigen Drucke werden durchnummeriert, signiert und mit einem Prägestempel versehen. Jedes Exemplar ist somit ein Unikat, das ich mit ganz viel Liebe per Hand erstellt habe.
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Behind the art

Portrait Christine Schober

Ich freu mich, dass du hier bist! Ich bin Christine, Grafik Designerin, Naturliebhaberin, Hundemama und Künstlerin hinter dem Great Pan Studio.

Umgeben von der wunderschönen Landschaft, den Seen, Bergen und der Natur des Salzkammerguts, erstelle ich Linoldrucke, Illustrationen und andere natur-inspirierte Produkte in meinem Studio im Salzburger Land.

Ich bin außerdem verliebt in Details, habe eine Schwäche für Pasta, Obst & Gemüse, fange liebend gerne Landschaften und magische Momente in der Natur mit meiner Kamera ein, glaube an Aliens und könnte meinen Pflanzen stundenlang beim Wachsen zusehen.

Landschaft im Nebel
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Fragen und Antworten

WAS IST LINOLDRUCK?

Der Linoldruck ist ein Hochdruckverfahren und gleicht dem Holzschnitt. Er ist quasi die erweiterte Version eines Kartoffeldrucks 😉 Dabei wird mit einem speziellen Schneidewerkzeug ein Negativmuster in die Linolplatte geschnitzt. Danach wird es per Farbwalze eingefärbt und – entweder händisch oder per Druckerpresse – auf das gewünschte Medium gedruckt. Die erhabenen Stellen geben Farbe ab und übertragen so das Motiv.

WELCHE MATERIALIEN VERWENDEST DU?

Angefangen mit den einfachsten Tools und Materialien, bin ich derzeit bei folgender Ausstattung:

  • Linoleum: Softcut 3mm und graue Linolblöcke
  • Schnitzwerkzeug: Pfeil Tools
  • Papier: hauptsächlich handgeschöpftes Papier (teils selber geschöpft), aber auch ganz viele andere Sorten
  • Farbe: Caligo Safe Wash Relief Farbe und Speedball Fabric Block Printing Ink
  • Druckerpresse: Fome Etching Press

WAS BEDEUTET DER NAME „GREAT PAN“?

Der Name leitet sich vom griechischen Hirtengott Pan ab. In der griechischen Mythologie ist er Beschützer der Wälder, Wiesen und der Natur. Dargestellt als Mischwesen aus Menschenoberkörper und Ziegenbock, finden sich sogar von ihm abstammende Bezeichnungen in unserem Sprachgebrauch: die Panflöte und das Wort „Panik“. Die Welt der Götter und Geister begeistert mich schon lange – die Mystik dahinter und das Unbekannte. Und letztendlich entscheidet jeder selbst, ob man an die Existenz von „Götter“ oder übernatürliche Wesen glaubt. Das ist die Magie des Lebens.

Nachhaltig­keit

Im Versand

Ich achte bei der Verpackung meiner Produkte auf die Umwelt und sehe genau hin, woher meine Materialien kommen.

Im Versand bedeutet das grundsätzlich für mich: plastikfrei und möglichst natürlich. Ich setze auf recycelbare und biologisch abbaubare Materialien und auf solche, die man einfach und unkompliziert wiederverwenden kann. Meine Versandtaschen & Füllmaterialien kannst du bedenkenlos weiterverwenden.

Wäre es günstiger und mit weniger Zeitaufwand verbunden, Plastik zu verwenden? Ja. Wäre es mit meinem Gewissen zu vereinbaren? Nein.

Weiters ist mir wichtig, woher ich meine Materialien beziehe. Ich versuche, möglichst mit österreichischen Lieferanten (zumindest aber aus Europa) zu arbeiten und sehe mich ständig nach Alternativen und neuen Möglichkeiten um.

Ich bin Gegner von dem Denken „egal woher, hauptsache günstig“. Für mich zählt klar: Qualität vor Quantität.

Auf Märkten

Auf Märkten präsentiere ich meine Drucke in einer Zellophanfolie (auch Zellglas genannt). Damit stelle ich sicher, dass keine Feuchtigkeit, Verschmutzung oder unsaubere Fingerabdrücke auf meinen Werken landen.

Zellophan ist zwar ein Kunststoff, wird aber aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen – im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen, die für die Plastikherstellung verwendet werden. Das macht das Material unschlagbar und reines Zellophan kann sogar beim Altpapier oder am Kompost entsorgt werden, da es 100% biologisch abbaubar ist. Viele Zellophanhüllen werden allerdings noch mit einem fossilen Kunststoff überzogen, um die Wasserdampfdurchlässigkeit zu senken und sind daher nicht mehr komplett abbaubar.

Ich habe lange überlegt, ganz auf Kunststoff zu verzichten, aber aus oben genannten Gründen ist es leider auf Märkten unverzichtbar. Dazu kommt, dass man meine Produkte durch die Folie zu 100% sehen soll und ich daher die Verwendung von Papierfolie (z.B. Pergaminfolie) leider ausschließen musste.

Foto Marktstand Edelstoff Klagenfurt

Der Umwelt Zuliebe

Wie ihr merkt, mache ich mir viele Gedanken um meine Verpackungen und wie ich der Umwelt etwas Gutes tun kann. Klar, ich könnte alles noch viel kritischer hinterfragen und sicher gibt es noch „perfektere“ Lösungen. Aber für meine zur Verfügung stehenden Mitteln ist das derzeit das beste, was ich machen kann.

Impres­sionen